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Sport
29.10.2021
29.10.2021 14:21 Uhr

Den Red Devils stehen schwierige Aufgaben bevor

Auf die Red Devils warten am Wochenende zwei schwierige Spiele.
Auf die Red Devils warten am Wochenende zwei schwierige Spiele. Bild: Carlo Stuppia
Nach dem ersten Vollerfolg in dieser Saison sind die Red Devils heiss auf mehr. In der nächsten Doppelrunde am Wochenende treffen sie auf die beiden Spitzenteams Thurgau und Grünenmatt.

Der Spielplan dieses Jahr ist aufgrund des später gestarteten Cup-Wettbewerbs und der WM im kommenden Dezember in Helsinki eng getaktet. Zählt man die Cupspiele hinzu, steht am kommenden Wochenende bereits die fünfte Doppelrunde der aktuellen Saison auf dem Programm.

Und diese hat es in sich, warten doch mit Floorball Thurgau und dem UHC Grünenmatt zwei Mannschaften aus den ersten drei Rängen der aktuellen NLB-Tabelle auf die Red Devils. Letztere werden jedoch alles daransetzen, den Schwung aus dem ersten Vollerfolg vom vergangenen Sonntag in die kommenden Spiele mitzunehmen und die grosse Aufholjagd zu starten.

Thurgau zu Gast in der MZH

Eröffnet wird das Wochenende am Samstag vor eigenem Anhang gegen Thurgau. Ein Duell, das coronabedingt letztmals vor bald zwei Jahren ausgetragen wurde. Damals behielten die Ostschweizer das bessere Ende für sich. Einfacher dürfte die Aufgabe heuer nicht werden, zumal Thurgau sein Kader im vergangenen Sommer mit weiteren hochkarätigen Transfers verbessert hat und einmal mehr den Aufstieg in die Nationalliga A als Saisonziel ausgegebenhat.

Am Sonntag gegen Altbekannte

Etwas überraschend mischt im Moment der UHC Grünenmatt im Rennen um die Tabellenspitze mit. Den Mättelern wurde vor der Saison in Unihockeykreisen nicht allzu viel zugetraut und auch die Devils-Fans werden sich noch bestens an verschiedene Playout-Serien in den vergangenen Jahren gegen Grünenmatt erinnern. In der laufenden Saison gaben die Mätteler bislang jedoch erst Punkte gegen Basel und Thurgau ab und haben sich dadurch in der Spitzengruppe etabliert.

Massgeblichen Anteil an diesem Erfolg haben vor allem Jonas und Luca Ruch, die beide in den Top 5 der aktuellen Skorerwertung zu finden sind und bereits jeweils 20 Punkte auf ihrem Konto aufweisen. Die Märchler werden also gefordert sein und beweisen müssen, dass der leichte Aufwärtstrend in der Defensivarbeit nicht nur ein vorübergehendes Strohfeuer war.

Thomas Mächler, Korrespondent Sportredaktion March24 & Höfe24