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Wollerau
31.07.2021
28.07.2021 09:35 Uhr

«The Roos Tattoo» gibts wieder

Das «The Roos Tattoo» in Wollerau ist ein Kommen und Gehen von Quartierbewohnern, «Heimweh-Rööslern» und Konzertbesuchern.
Das «The Roos Tattoo» in Wollerau ist ein Kommen und Gehen von Quartierbewohnern, «Heimweh-Rööslern» und Konzertbesuchern. Bild: zvg, hopp sz
Zwei Jahre ist es her seit der Premiere des «The Roos Tattoo» von Reto Müller und Thomas Zysset. Es wurde weit mehr als ein Wollerauer Quartierfest. Nun findet das Volksfest am 28. August eine Neuauflage.

Das ist nun wirklich ein Lichtblick: Das «The Roos Tattoo» in Wollerau findet wieder statt. Warum das viele Höfnerinnen und Höfner freuen dürfte? Weil dieses Quartierfest bei der erstmaligen Durchführung vor zwei Jahren ein eigentlicher Hort der Gemeinsamkeiten, ja der Lebensfreude war. Und genau dies soll es am Samstag, 28. August, bei der Zweitauflage wieder werden.

Premiere übertraf alles – Neuauflage knüpft daran an

Das «The Roos Tattoo» entstand damals aus einer Bieridee, ausgeheckt von den «stolzen Röösler» – wie sie sich auf ihren T-Shirts selber nannten – Reto «Hugi» Müller und Thomas «Ziu» Zysset. Einen Treff für «alle aktuellen, ehemaligen, bald werdenden, interessierten, heimwehgeplagten Röösler» sollte es werden. In Tat und Wahrheit wurde es eine Riesen-Fete rund um die Roos. Wer nur schon im entferntesten einen Bezug zu diesem Wollerauer Quartier herstellen konnte, war mit dabei. Dass sich die Roos in den letzten Jahrzehnten massiv und aus Sicht mancher nicht nur positiv verändert hat, tat dem Zuspruch keinen Abbruch. Im Gegenteil konnten so umso mehr Geschichten von früher erzählt werden. Die Organisatoren förderten dieses «Weisch no …» durch das Angebot einer Bimmelbahn, die durchs geschichtsträchtige Quartier fuhr, die Tour wurde gar mit einer eigens erstellten Broschüre angereichert.

Womit wir beim aktuellen Programm sind. Dieses unterscheidet sich nur in Details von jenem bei der Premiere vor zwei Jahren.

Die Initianten und Organisatoren Hugi Müller (l.) und Ziu Zysset sind mit gleichem Elan an der Sache wie bei der Premiere vor zwei Jahren. Bild: zvg, hopp sz

Dieses Mal vier statt drei Bands

Das «The Roos Tattoo» findet wiederum hinten beim Würzbach, rund um Bruno Stadelmanns Fest-Gaden statt. Dort drinnen befindet sich auch die grössere Bühne, eine weitere, kleinere wird draussen eingerichtet. Überhaupt geht der Grossteil des Anlasses unter freiem Himmel über die Bühnen – und bei freiem Eintritt notabene. Die Bimmelbahn drehe zwar nicht mehr ihre Runden, an Attraktionen würden sie dennoch einen Zahn zulegen, erklärt Thomas Zysset.

Das Programm startet um 11 Uhr mit einem Frühschoppen samt Stubete, die Etzel-Buebä spielen wieder auf. Ab 13 Uhr verblüfft der Tischzauberer Thomas Antosi das Publikum. Um 14 Uhr gibt Saida ein Konzert, auch sie war schon vor zwei Jahren mit dabei. Ab 18 Uhr folgt das Konzert mit der Irish-Band Brendan Walsh and friends, deswegen wird auch ein zwölf auf sechs Meter grosses Irish-Pub aufgestellt. Und ab 21 Uhr folgt ein erneuter Gross-Auftritt der Lokalmatadoren aus der Roos: Tempesta! Sie sind gesetzt – denn man erinnere sich: Vor zwei Jahren gab Tempesta ein Comeback mit Dankeschön-Konzert, nachdem das Unwetter von 2016 ihr gesamtes Equipment zerstört und sie daraufhin viel Hilfe und Zuspruch erhalten hatte. Damit sind also vier statt wie letztes Mal drei Bands mit von der Partie.

So sind Hugi Müller und Ziu Zysset mit diesem Programm überzeugt, dass für alle etwas Passendes geboten wird. Nicht nur musikalisch, sondern auch kulinarisch. Und altersmässig, denn während die erfahreneren «Röösler» sowieso genug zu erzählen haben, wird für die Jüngeren ein kleiner Streichelzoo sowie eine riesige Hüpfburg eingerichtet. Zudem ist die Schminkfee wieder am Start. Und dann gibts noch so eine Art «Riesen-Darts». Was immer das auch ist, man darf sich sowieso überraschen lassen …

Corona soll möglichst keine Rolle spielen

Etwas überraschen lassen wollen sich die beiden Organisatoren auch von den Coronavorgaben. Er rechne mit wenigen Auflagen, gibt sich Ziu Zysset optimistisch. Kommuniziert würden diese später, wenn man dann auch wisse, woran man sei. Jedenfalls gelte das «The Roos Tattoo» als privates Quartierfest und finde vorwiegend im Freien statt. «Das gilt sogar für den Gaden», witzelt Zysset, «der hat mehr Spalten als Holz.» 

Andreas Knobel, Redaktion March24 und Höfe24