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16.01.2021
19.01.2021 08:23 Uhr

Hier arbeiten die meisten von euch

Keine Überraschung: Viele Ausserschwyzer arbeiten in Zürich. Mehr noch aber arbeiten sie in ihrer eigenen Gemeinde. Bild: zVg
Die Schweiz ist ein Land der Pendler. In Ausserschwyz arbeiten jedoch in jeder Gemeinde – ausser in Wollerau – anteilsmässig die meisten Personen in der eigenen Gemeinde, bevor es für den Rest auswärts geht. Ein Blick in die Statistik.

Am gleichen Ort wohnen und arbeiten. Wegen der Coronavirus-Pandemie machen dies im Moment sicher mehr Personen als auch schon. Im Jahr 2018 sah das aber noch anders aus, wie die Pendlerstatistik zeigt:

Wollerau ist die Ausnahme

Auf Basis des AHV-Registers wurden die Erwerbstätigen definiert: alle Personen, die jährlich einem AHV-pflichtigen Lohn von mindestens 2'300 Franken ausweisen. Danach wurden die Wohngemeinden der Erwerbstätigen identifiziert sowie die Gemeinde des Unternehmens, für das sie arbeiten. Ist eine Person für mehrere Unternehmen tätig, wurde jenes Unternehmen als Arbeitgeber festgelegt, bei dem der Erwerbstätige den höchsten Lohn bezog.

Die erhobenen Zahlen werden separat pro Gemeinde ausgewiesen. Ein Blick in die March und Höfe offenbart Interessantes. Am meisten Personen arbeiten immer in ihrer Heimatgemeinde, ausser in Wollerau. Dort arbeiten knapp 29 Prozent der Arbeitstätigen in Zürich, gefolgt von 21,5 Prozent in Wollerau selber.

Zürich und Freienbach führen

Auch in allen anderen Ausserschwyzer gemeinden – ausser in Vorderthal und Innerthal – figuriert der Arbeitsort Zürich in den Top Vier. Knapp 25 % der Freienbacher, 19 % der Feusisberger sowie 18 % der Altendörfler und 17 % der Lachner sind beruflich in der Finanzstadt tätig.

Auch in der Gemeinde Freienbach finden viele Angestellte ihre Arbeitsstelle. Die grösste Höfner Gemeinde figuriert bei allen zwölf Ausserschwyzer Gemeinden auf dem Podest. Den eigenen Einwohnern bietet Freienbach 33,6 % der Stellen, 14,4 % den Altendörflern und 12,5 respektive 12,2 % den Inner- und Vorderthalern. Auch in Galgenen (12,1%), Wangen und Wollerau (beide 10,2 %) liegt der Anteil in Freienbach tätiger Personen über zehn Prozent.

Lachen und Rapperswil-Jona

In der Pendler-Hitliste sind sehr häufig auch Lachen und Rapperswil-Jona zu finden. 29 % der Lachner arbeiten in der eigenen Gemeinde. Prozentual folgen knapp 10 % der Wangner, die in Lachen beschäftigt sind, 9 % der Arbeitnehmenden sind Galgener, fast 8 % Altendörfler, 7,2 % Schübelbachner und 6,5 % Tuggner.

Über den Seedamm wagen sich immerhin 3 % der Freienbacher, was einer absoluten Zahl von 263 Arbeitnehmern entspricht. Unter die Top fünf schafft es Rapperswil-Jona überdies in Tuggen (6,3 %), Schübelbach (4,4 %), Altendorf (4,3 %) und Lachen (3,8 %).

Vollständiger Artikel in den Printzeitungen «March-Anzeiger» und «Höfner Volksblatt, zu lesen.

Patrizia Baumgartner, Redaktion March24 und Höfe24