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Altendorf
17.11.2020

Ein Defibrillator für alle Gemeinden

Übergabe in der Pfarrweid in Altendorf: (v. l.) Wladimir Gervasoni, Gemeindeschreiber Roger Spieser, Reto Hauser und Hanspeter Odermatt, der als Vertreter der Eigentümer diese Installation im Neubau-Quartier ermöglichte. (Bild: Stefan Grüter) Bild: Stefan Grüter
«Ein Franken fürs Herz» – die Leitung des Rettungsdienstes des Spitals Lachen macht den Anfang und überreicht jeder Ausserschwyzer Gemeinde einen oft lebensrettenden Defibrillator.

lle Ausserschwyzer Gemeinden bekommen einen zusätzlichen Defibrillator. Damit wollen Wladimir Gervasoniund Reto Hauser vom Rettungsdienst des Spitals Lachen die Initialzündung für ein flächendeckendes Defibrillatoren-Netz im Kanton Schwyz geben.

«Die Rate an überlebenden Menschen ohne Folgeschäden ist mit rund 5 Prozent in der Deutschschweiz im Vergleich zu 57 Prozent im Tessin, wo ein flächendeckendes Netz von AED bereits existiert, sehr klein.»
Wladimir Gervasoni und Reto Hauser, Rettungsdienst Spital Lachen

Die beiden Bezirke stellen unter dem Motto «Ein Franken fürs Herz» ein Startbudget zur Verfügung, so dass nun in jeder Gemeinde in March und Höfe ein AED als Initialzündung angeschafft werden kann. In den meisten Gemeinden ist der Anfang längst gemacht, doch nun wollen Gervasoni und Hauser zügig vorwärtsmachen, um die Tessiner Erfolgsbilanz zu erreichen.

«Der plötzliche Herzkreislauf-Stillstand ist eine häufige Todesursache, die meist durch ein Kammerflimmern verursacht wird, welches jedoch durch eine frühe Defibrillation unterbrochen werden kann», heisst es vonseiten der Fachleute. «Dank vermehrter, zeitnaher Anwendung des AED durch Laien oder First Responder werden deutlich mehr Menschen einen Kreislauf-Stillstand ohne Folgeschäden überleben können.»

Vollständiger Artikel in den Printzeitungen «March-Anzeiger» und «Höfner Volksblatt» zu lesen.

Stefan Grüter, Redaktion March24/Höfe24