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Kanton
20.10.2020

Kanton verschärft Schutzmassnahmen an den Schulen

Sekschüler und Erwachsene müssen ab morgen in der Schule eine Maske anziehen. (Bild: Archiv)
Das Bildungsdepartement des Kantons Schwyz auferlegt den Schulen per morgen weitergehende Schutzmassnahmen. Sekschüler und Erwachsene müssen in der Schule eine Maske anziehen.

In den zurückliegenden zwei Wochen sind die COVID-19 Fallzahlen im Kanton Schwyz stark angestiegen und haben auch im internationalen Vergleich besorgniserregende Ausmasse angenommen. Auch die Schulen im Kanton Schwyz sind davon zunehmend betroffen; zwar sind die Fallzahlen an Erkrankten noch immer tief, jedoch steigt an zahlreichen Schulstandorten die Zahl von Personen in Quarantäne.

Um den Präsenzunterricht weiterhin sicherzustellen, sehe sich das Bildungsdepartement zu Verschärfungen an den Schutzkonzepten der verschiedenen Schulstufen veranlasst.

Generelle Schutzmaskenpflicht für nachobligatorische Schulen der Sekundarstufe II

Für die Schulen der Sekundarstufe II (Mittelschulen und Berufsfachschulen) gilt ab morgen eine generelle Schutzmaskenpflicht für alle Lehrpersonen, Mitarbeitenden, Schülerinnen und Schüler sowie allfällige Besucher.

Während bis anhin die Maskenpflicht lediglich für das Schulareal (inkl. Sportanlagen und Pausenplätze) galt, wird diese nun auch auf die Unterrichtszimmer ausgeweitet. Damit werde dem Umstand Rechnung getragen, dass insbesondere an den Schulen der Sekundarstufe II zunehmende Fallzahlen bzw. quarantänebedingte Absenzen zu verzeichnen sind. «Mit einer ausgedehnten Maskenpflicht soll verhindert werden, dass künftig ganze Klassen in Quarantäne geschickt werden müssen», heisst es in der Medienmitteilung des Kantons.

Differenzierte Maskenpflicht für die Volksschule

Für die Volksschule (Primar- und Sekundarstufe I) wird das Schutzkonzept ebenfalls verschärft. Auf der Sekundarstufe I (Oberstufe, Zyklus 3) gilt analog zur Sekundarstufe II eine generelle Schutzmaskenpflicht für alle Lehrpersonen, Mitarbeitenden sowie Schülerinnen und Schüler. Diese erstreckt sich ebenfalls auf die Unterrichtsräume. Diese Massnahme berücksichtigt den Umstand, dass Jugendliche bereits ab 12 Jahren ein erhöhtes Ansteckungsrisiko aufweisen bzw. das Virus leichter übertragen.

Auf der Kindergarten- und Primarschulstufe (Zyklus 1 und 2) wird neu eine Schutzmaskenpflichtfür Erwachsene (Lehrpersonen und Mitarbeitende sowie allfällige Besucher) auferlegt. Diese gilt auf dem Schulareal (inkl. Sportanlagen und Pausenplätze), nicht jedoch für den Unterricht inden Klassenzimmern, solange der Abstand von 1.5 Meter zu den Kindern bzw. anderen Erwachsenen eingehalten werden kann.

Bezirke müssen Masken zur Verfügung stellen

Schülerinnen und Schüler der nachobligatorischen Schulen sind dabei selber für die Beschaffung der benötigten Schutzmasken zuständig. Für die obligatorische und im Grundsatz unentgeltliche Volksschule gilt die Weisung, dass die Bezirke als Schulträger der Sekundarstufe I spätestens ab kommendem Montag für Schülerinnen und Schüler Schutzmasken zur Verfügung stellen müssen.

Weiter gilt zudem für sämtliche Schulstufen, dass für Schulanlässe mit mehr als 15 Teilnehmenden (so z.B. auch für interne Sitzungen) eine generelle Maskenpflicht gilt, von der einzig Kinder unter 12 Jahren ausgenommen sind.

Redaktion March24 & Höfe 24
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