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Kultur
26.09.2020
27.09.2020 14:29 Uhr

«Das JBOH ist schlicht einzigartig»

Das blaue Shirt ist Geschichte: Heute Abend präsentiert die JBOH ihre neue Uniform.
Morgen feiert das Jugendblasorchester Höfe (JBOH) seinen 30. Geburtstag mit Jubiläumskonzert samt Neuuniformierung. Präsidentin Pranjali Lerch erklärt, warum das JBOH in jeder Beziehung einzigartig ist.

Vor 30 Jahren wurde das Jugendblasorchester Höfe (JBOH) gegründet. Es darf zweifellos als Erfolgsgeschichte bezeichnet werden. Denn das JBOH dient nicht nur als Nachwuchs-Reservoirfür die drei Höfner Musikvereine. Vielmehr entwickeln die Jungen enorm viel Eigeninitiative. So organisieren sie sich im Verein und auch im Vorstand selbstständig. Gründe genug also, um das heutige Jubiläum inklusive Neuuniformierung gebührend zu feiern und davor die Präsidentin des Jugendblasorchesters Höfe, Pranjali Lerch, zu befragen.

Wie alt ist man gewöhnlich, wenn man bei euch mitspielt? 30 Jahre alt wie das JBOH ist wohl niemand?

Das Durchschnittsalter liegt zurzeit bei 16 Jahren. Das jüngste Mitglied ist zehn Jahre alt, mit spätestens 25 Jahren ist die Karriere bei uns beendet.

Was unterscheidet euch denn von einer Jugendmusik?

Wir sind ein Verein, in dem sich die Jungen komplett selber organisieren – auch im Vorstand. Natürlich werden wir von den drei «erwachsenen» Musikvereinen Wollerau, Freienbach und Schindellegi-Feusisberg getragen und haben sogar drei Dirigenten. Wir sind also schlicht einzigartig!

Mit dem Jubiläum ist die Neuuniformierung verbunden. Das ist keine traditionelle Uniform mit steifem Kragen, Krawatte und Hut?

Das stimmt – aber ich will gar nicht zu viel verraten, am besten lässt man sich überraschen. Sagen kann ich aber, dass wir uns von den T-Shirts verabschieden und in der neuen Bekleidung weiterhin das blaue Element aufnehmen.

Mit zwei «Queen»-Titeln, einer Musical- und einer Filmmusik bevorzugt ihr offenbar eher rassige, moderne Musik?

Das trifft zu. Am Jubiläumskonzert geht es uns aber darum, dass wir die musikalischen Höhepunkte aus diesen 30 Jahren präsentieren können. Dazu kommt ein Solo für zwei Piccolo.

Wie kommt ihr mit den Corona-Vorschriften zurecht?

Es funktioniert jedenfalls. Dabei profitieren wir von den Erfahrungen der Erwachsenen-Vereine und der Musikschulen. Wir haben das Ganze am Samstag in einer Hauptprobe getestet – wir sind also bestens vorbereitet.

Man kann demnach ohne Voranmeldung in der Aula Weid in Pfäffikon vorbeikommen?

Genau. Über alles andere wird dann vor Ort informiert. Ich kann aber versprechen, dass dadurch der musikalische Genuss in keiner Weise eingeschränkt wird.

Samstag, 26. September, 20 Uhr, Aula Schulhaus Weid, Pfäffikon: Jubiläumskonzert 30 Jahre Jugendblasorchester Höfe mit Neuuniformierung

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Andreas Knobel, March24 und Höfe24
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