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Sport
10.07.2020
10.07.2020 13:56 Uhr

Biker gefährden Wildtiere im Linthgebiet

Forst- und Jagdverantwortliche halten fest, dass immer mehr Biker abseits von offiziellen Wegen fahren. Das ist auch für Wildtiere und Wald im Linthgebiet problematisch.

Abseits von öffentlichen Strassen und Wegen ist das Radfahren und Biken gesetzlich verboten. Trotzdem gibt es immer mehr illegale Biketrails quer durch die Wälder.

Dies hat Jagdorgane und Forstdienste dazu veranlasst, verstärkt für das Thema zu sensibilisieren, aber auch Kontrollmassnahmen durchzusetzen. Das im Sommer 2019 lancierte Pilotprojekt im Grossraum St.Gallen musste wegen der Corona-Pandemie unterbrochen werden. In der zweiten Jahreshälfte 2020 sind nun weitere Aktivitäten geplant. Blachen und Tafeln an wechselnden Standorten sollen Bikerinnen und Biker davon abhalten, illegale Trails zu benutzen.

Verstärkte Kontrollen im Wald
Wer abseits von klassierten Strassen und Wegen mit dem Bike unterwegs ist, hat, gestützt auf die Bestimmungen des kantonalen Waldgesetzes, mit einer Busse zu rechnen. Die Einhaltung dieser Regeln soll nun verstärkt kontrolliert werden. Parallel dazu werden Anstrengungen unternommen, das Angebot von offiziellen Bikewegen zu prüfen und zu fördern. Gleichzeitig sollen aber wertvolle und sensible Lebensräume geschützt werden.

Der Projektarbeitsgruppe gehören Fachleute aus Forst und Jagd an. Die Kantonspolizei ist ebenfalls involviert. Weitere Interessengruppen wurden für das Pilotprojekt bewusst nicht dazugenommen, weil in erster Linie Wirkung und Durchführbarkeit von Vollzugsmassnahmen geprüft werden sollen. Das Pilotprojekt wurde im August 2019 gestartet und soll bis Ende 2020 abgeschlossen werden. Neben Kontrollaktionen sind auch sensibilisierende Massnahmen geplant. An erster Stelle steht der Dialog

Weitere Informationen zum Thema: Wald und Bike

 

Linth24/pd