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Sport
21.01.2022

Ab dem 12. Februar wird wieder Unihockey gespielt

Auch der UHC Tuggen-Reichenburg darf wieder spielen.
Auch der UHC Tuggen-Reichenburg darf wieder spielen. Bild: Manuel Möhl
Swiss Unihockey hat am Montagabend entschieden, dass der Meisterschaftsbetrieb im Breitensport in gut drei Wochen wieder aufgenommen werden soll.

An der Teamumfrage von Anfang Januar haben 1'313 Teams teilgenommen, was eindrücklich aufzeigt, dass die Unihockeycommunity ihren Beitrag zur Entscheidungsfindung leisten will. Sie hat gezeigt, dass über 85 Prozent der Teams den Spielbetrieb wieder aufnehmen wollen. Der Wunsch nach einem Restart liegt in allen Ligen höher als 75 Prozent. Diesem Bedürfnis will Swiss Unihockey gerecht werden und denjenigen ermöglichen zu spielen, die spielen möchten.

Restart und Fortführung der Meisterschaft

Der Spielbetrieb soll in den pausierten Ligen per 12. Februar wieder aufgenommen werden. Gemäss Verordnung des Bundes gilt für Indoor-Sportarten die «2G+»-Regel. Trotz dieser Regel ist Swiss Unihockey überzeugt, dass eine Mehrheit der Teams den Meisterschaftsbetrieb aufnehmen wird. Bis zum Restart bleibt dem Verband Zeit, die Spielpläne bei Teamrückzügen soweit möglich zu optimieren sowie die Schiedsrichtereinteilung vorzunehmen. Zudem wird den Vereinen so eine gewisse Vorlaufzeit gewährt.

Ausgenommen von der «2G+»Regel sind weiterhin die semiprofessionellen Ligen, in welcher auch die Red Devils spielen. Bild: Franz Feldmann

Eine Ausnahme bildet die 1. Liga Grossfeld der Männer, die aufgrund des Spielplans bereits am 5. Februar startet. Alle aufgrund der Pause ausgefallenen Spiele werden nicht nachgeholt und als «Spiel ohne Wertung» gewertet. Der Meisterschaftsbetrieb wird gemäss Spielplan Saison 2021/22 fortgesetzt.

Ausgenommen von der «2G+»Regel sind weiterhin die semiprofessionellen Ligen (NLB, Red Devils), die nationalen Nachwuchsligen sowie Junioren jünger als 16 Jahre. Der Spielbetrieb in diesen Ligen wird wie bisher fortgesetzt. Eine Saisonverlängerung für die Saison 2021/22 ist nicht geplant.

Das sind die Regeln

Auf- und Abstiege werden nach den Saisonabbrüchen der letzten zwei Jahre nun wieder sportlich geregelt. Kann ein Team in den Playoffs oder Playouts aufgrund von Isolations- oder Quarantänemassnahmen ein einzelnes Spiel nicht bestreiten, verliert es das Spiel Forfait, sofern es nicht nachgeholt werden kann. Kann eine Serie nicht zu Ende gespielt werden, kommt das sogenannte «Meilensteinprinzip» zur Anwendung: Es gibt keine Mindestanzahl an Spielen, die gespielt werden müssen. Bei Unentschieden gewinnt das in der Tabelle besser platzierte Team die Serie. Ansonsten gewinnt das Team, welches mehr Partien der Serie gewonnen hat. Die Einhaltung der Schutzkonzepte bleibt weiterhin ein zentraler Punkt. Maskentragen und Abstand halten helfen Ansteckungen, wie auch Quarantänesituationen zu vermeiden. Weiter sind auch Trainings mit «2G und Maske» möglich. Teams, die den Meisterschaftsbetrieb nicht wieder aufnehmen wollen oder können, haben die Möglichkeit, sich ohne Kostenfolge aus dem Spielbetrieb abzumelden. Alle anstehenden Qualifikationsspiele von abgemeldeten Teams werden als «Spiel ohne Wertung» gewertet. Playoff- oder Playout- Spiele von abgemeldeten Teams werden als «Forfait» gewertet, dies ohne Kostenfolge.

Redaktion March24 und Höfe24