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Sport
18.01.2022

Keine Punkte in Zollbrück für die Red Devils

Anssi Sioni erzielte drei der sieben Tore für die Red Devils.
Anssi Sioni erzielte drei der sieben Tore für die Red Devils. Bild: Rico Züger
Die Red Devils verlieren ihr erstes Spiel im neuen Jahr 2022 nach zwanghafter Corona-Pause gegen Eggiwil auswärts mit 7:9 Toren. Lange stand das Spiel auf Messers Schneide, ehe sich das Heimteam mit etwas mehr Willenskraft doch noch durchzusetzen wusste.

Es ist in Altendorf wohl kein Geheimnis, dass die Red Devils in dieser Saison bereits einige Male Mühe hatten, ins Spiel zu finden. Leider wurde das Altendörfler Kollektiv auch am frühen Sonntagmorgen in Zollbrück nicht von diesem Schicksal verschont.

Nach nicht einmal zehn absolvierten Minuten lag man aus Sicht der Gäste bereits mit 0:3 im Hintertreffen. Eine Hypothek, welche im Unihockey noch locker wettzumachen ist, mental für das weitere Spielgeschehen aber auch seinen Einfluss haben kann. «Es benötigt Mal für Mal enorm viel Energie, einem Rückstand hinterherzulaufen», so Verteidigungsminister Damian Fässler nach Spielschluss, sichtlich bedient. Dazu kommt, dass die Fehlerquote viel zu hoch war. «Wir machen es dem Gegner viel zu einfach, zu ihren Toren zu kommen. Das darf uns einfach nicht passieren», so Fässler.

Gute Moral bewiesen

Dass die Märchler aber auch ihre Moral haben, stellten sie in dieser Saison schon einige Male unter Beweis. Denn: bis zur 40. Minute konnten die roten Teufel immer wieder auf Ein- oder Zwei-Tore-Rückstände reagieren und das Score bis zum zweiten Pausentee auf 5:5 stellen. Der Finne Anssi Soini traf in diesem Unterfangen gleich dreifach. Nach dem erneuten Ausgleich zum 6:6 durch Wittenwiler (48.‘) und den darauffolgenden drei Toren Eggiwils‘ wussten die Märchler aber keine zwingende Antwort mehr darauf zu geben und mussten sich als Verlierer geschlagen geben.

Im Lager der 1. Mannschaft gibt es somit noch viel Arbeit zu bewältigen. Die Herren der NLB tun in der Tat gut daran, sich auf die wichtigste Phase der Saison gut vorzubereiten. Denn je länger je mehr wird die Lage für die Altendörfler Unihockeyaner richtig ungemütlich. Doch Chancen für eine Reaktion gibt es für die Märchler am nächsten Wochenende gleich doppelt, wenn am Samstag Strich-Kandidat Fribourg in der March gastiert und die Teufel am Sonntag den schweren Gang zu den Mostindern, Floorball Thurgau, auf sich nehmen müssen.

UHT Eggiwil - RD March-Höfe Altendorf 9:7 (3:1, 2:4, 4:2)

Tore: 4. M. Fankhauser (N. Steiner) 1:0. 5. S. Pauli (C. Christ) 2:0. 8. F. Schwendimann (C. Christ) 3:0. 8. A. Soini (P. Bamert) 3:1. 24. M. Brunner (D. van Welie) 3:2. 29. R. Zysset (F. Schwendimann) 4:2. 32. A. Soini (M. Piittisjärvi) 4:3. 34. A. Soini (M. Bisig) 4:4. 35. F. Schwendimann 5:4. 40. M. Brunner (M. Bisig) 5:5. 43. D. Lehmann (M. Fankhauser) 6:5. 48. J. Wittenwiler (J. Meier ) 6:6. 49. D. Gerber 7:6. 55. S. Pauli (M. Mucha) 8:6. 59. N. Steiner 9:6. 60. J. Wittenwiler (M. Piittisjärvi) 9:7.
Strafen: 3mal 2 Minuten gegen UHT Eggiwil. 3mal 2 Minuten gegen RD March-Höfe Altendorf.
Red Devils: Strehler; Damian Fässler, Bisig, van Welie, Bamert, Brunner; Marco Fässler, Pirmin Winteler, Piittisjärvi, Liikka, Soini; Stefan Mächler, Matthias Winteler, Franzen, Wittenwiler, Meier; Kessler, Widmer, Gassmüller (ET).
Bemerkung: Red Devils ohne: Schmid, Studer, Wildhaber, Fleischmann, Kistler, Thomas Mächler, Hindermann (rekonvaleszent), Suter (verletzt).

Patrick Bamert