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Sport
18.01.2022

Hochspannung beim Volleyball-Seedammderby

Seine Worte haben im Time-Out etwas bewirkt: Coach Thomas Hofmann.
Seine Worte haben im Time-Out etwas bewirkt: Coach Thomas Hofmann. Bild: Franz Feldmann, Redaktion March24 und Höfe24
Die 2.-Liga-Volleyballer des VBC Pfäffikon schlagen Jona 3 nach einem hart umkämpften Spiel 3:1. Die Höfner zeigten dabei eine starke Schlussphase.

Zum Jahresauftakt konnten die Herren des VBC Pfäffikon und des TSV Jona 3 unter Einhaltung der 2G+ Regel zum Rückrunden-Derby antreten. Dieser Klassiker der beiden Seedamm-Teams wurde von Spielern und Zuschauern mit grosser Freude erwartet.

Plötzlich war der Wurm drin

Die Partie startete sehr ausgeglichen, wobei Pfäffikon vor allem im Angriff besser durchkam und sich so bis zum 23:19 absetzen konnte. Trotz einer umkämpften Schlussphase wurde der Satz ins Trockene gebracht. Was danach geschah, war unverständlich. Pfäffikon stand plötzlich total neben den Schuhen und nichts wollte mehr gelingen. Jona hatte leichtes Spiel und gewann den zweiten Durchgang diskussionslos.

Coach Hofmann schaffte es, das Team wieder auf die Bahn zu lenken. Die Höfner fanden so zu den alten Stärken zurück. Die Stimmung bei Spielern und Fans war plötzlich wieder da und es wurde hart um jeden Punkt gekämpft. Ein hauchdünner, aber dafür umso wertvoller Sieg im dritten Satz war die Belohnung dafür.

Neun-Punkte-Serie von Bai

Was nun folgte, war Hochspannung pur. Zu Beginn des vierten Satzes hatten die Joner Gäste wieder Oberhand, denn sie profitieren insbesondere von ihrem starken Service. Beim deutlichen Rückstand von 13:20 kam Bai für Pfäffikon zum Anspiel und leitete eine Neun-Punkte-Serie ein. Pfäffikon war plötzlich zurück im Geschäft. Es folgte ein offener Schlagabtausch, bei dem um jeden Punkt in teilweise langen und sehenswerten Ballwechseln hart gerungen wurde. Erst der fünfte Matchball brachte die Entscheidung für die überglücklich jubelnden Pfäffiker.

Andreas Fröhlich