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17.11.2021
17.11.2021 17:53 Uhr

Impfquote stieg in der Impfwoche nur um 0,53 Prozent

«Dr Einzig»: Er liess sich in Vorderthal als Einziger impfen.
«Dr Einzig»: Er liess sich in Vorderthal als Einziger impfen. Bild: Stefan Grüter
354 Schwyzerinnen und Schwyzer liessen sich im Rahmen der breit lancierten Impfwoche zusätzlich impfen.

Kein Run, aber immerhin: Während der vom Bundesrat lancierten und von den Kantonen mitgetragenen Impfwoche liessen sich letzte Woche im Kanton Schwyz 354 Personen zusätzlich impfen. «Der Einfluss auf die Impfquote bleibt dabei zwar gering, doch jede Impfung zählt», heisst es in der gestern verschickten Medienmitteilung der Verantwortlichen, der Kantonsapothekerin Regula Willi. Konkret stieg die Quote der vollständig Geimpften vom 7. auf den 14. November um 0,53 Prozent auf 54,05 Prozent.

240 Personen liessen sich eine Erstimpfung verabreichen. Zudem nutzten am Wochenende 114 Personen das extra Walk-In-Angebot für Erstimpfungen in den Impfzentren der Spitäler Lachen und Schwyz.

Freundlicher Empfang überwog

«Auch wenn das Informations-, Beratungs- und Impfangebot insbesondere im Vorfeld und vereinzelt auch während der Woche hier und dort kritisch kommentiert wurde, überwogen freundlicher Empfang in den Gemeinden und sachliche Diskussionen», zieht Kantonsapothekerin Willi Bilanz. Rund 80 Prozent der interessierten Personen liessen sich nach der Beratung schliesslich impfen. «Allgemein wurden der objektive Austausch und das sehr niederschwellige Angebot praktisch vor der Haustüre geschätzt. Geimpft wurden 12- bis 95-Jährige, womit alle Altersgruppen vertreten waren.» «Durchimpfungsrate reicht nicht aus» Regula Willi gibt sich skeptisch gegenüber der nahen Zukunft: «Es muss davon ausgegangen werden, dass die aktuelle Durchimpfungsrate nicht ausreichend sein wird, um gut durch den nächsten Pandemie-Winter zu kommen. » Nach dem Motto «Jede Impfung zählt» stehen weiterhin die Impfzentren der drei Spitäler und mehrere Arztpraxen sowie Apotheken offen. Arztpraxen wünschen den direkten Kontakt, um einen Impftermin zu vereinbaren. Für Termine in Apotheken und in den Impfzentren braucht es eine Online-Registrierung.

Über die Walk-in-Angebote der Impfzentren geben die Homepages der Spitäler Auskunft.

Stefan Grüter, Redaktion March 24 und Höfe 24