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Lifestyle
01.08.2021

So zelebrieren Paare aus der Schweiz Romantik in den Ferien

Ferien mit dem Partner oder der Partnerin sind in diesem Jahr beliebt: 45 Prozent aller liierten Schweizer planen exklusive Paarferien für dieses Jahr.
Ferien mit dem Partner oder der Partnerin sind in diesem Jahr beliebt: 45 Prozent aller liierten Schweizer planen exklusive Paarferien für dieses Jahr. Bild: unsplash
Ferien sind wieder möglich, wenn auch nicht ganz so uneingeschränkt, wie wir uns das vor einigen Monaten erhofft haben. Bereits mehr als die Hälfte hat Sommerferien geplant, mit grösseren Reisen warten viele noch zu. Für eine lang ersehnte Auszeit zu zweit sind die Ansprüche überraschend bescheiden.

ebookers, das führende Online-Reisebüro der Schweiz, wollte mit Hilfe einer repräsentativen Umfrage* wissen, wie die Reisepläne der Schweizerinnen und Schweizer dieses Jahr aussehen, welcher Stellenwert dabei Ferien zu zweit zukommt und wie es Paare mit der Romantik in den Ferien halten.

Rund 52 Prozent aller Befragten planen während der Sommerferien zu verreisen: Davon bleiben 23 Prozent lieber im Inland, während es 29 Prozent über die Grenze zieht. Ähnlich sehen die Absichten für den Spätsommer und den Herbst aus: 47 Prozent wollen in diesem Zeitraum verreisen.

Grössere Auslandreisen sind für 2022 geplant

Ein Drittel all jener, die bereits Ferien gebucht haben, freut sich uneingeschränkt darauf. Für 35 Prozent mischt sich eine gewisse Verunsicherung angesichts der schnell ändernden Einreise- und Quarantänebedingungen unter die Vorfreude. Dies dürfte auch der Grund dafür sein, weshalb sich Ferien in der Schweiz und rund ums Mittelmeer aktuell einer grossen Beliebtheit erfreuen. Immerhin gut ein Drittel aller Befragten hat das Reisefieber schon wieder stärker gepackt: 27 Prozent planen für das Jahr 2022 eine grössere Auslandsreise.

Es wird kurzfristig gebucht

Nach mehr als einem Jahr Pandemie, zeigt sich, dass die Menschen in der Schweiz einerseits wieder reisefreudiger sind und andererseits ihre Reisepläne flexibler angehen: Der Trend nach einer eher kurzfristigen Reisebuchung bleibt bestehen. Ein Viertel aller Befragten bucht die Ferien ungefähr einen Monat im Voraus, weitere 25 Prozent buchen zwei bis drei Monate vor Reiseantritt und ebenfalls ein Viertel bucht noch kurzfristiger.

Bild: unsplash

Danach gefragt, mit wem man die anstehenden Ferien verbringt, antworten 63 Prozent, dass sie mit dem Partner / der Partnerin wegfahren, 30% verbringen die Ferien mit den Kindern und 17 Prozent verreisen mit Freunden (Mehrfachantwort möglich).

Bescheidene Ansprüche an Romantik

Auch Ferien mit dem Partner oder der Partnerin sind in diesem Jahr beliebt: 45% aller Liierten planen exklusive Paarferien für dieses Jahr. Viele sind dabei ein wenig Romantik fernab von Zuhause nicht abgeneigt. Folgende Angebote lassen bei Schweizer Paaren in den Ferien am meisten romantische Gefühle aufkommen:

  1. Wellness zu zweit / Private Spa (33%)
  2. Einfach Zeit zu zweit (32%)
  3. Candle-Light-Dinner (31%)
  4. Bootstour bei Sonnenuntergang (30%)
  5. Übernachtung unter freiem Himmel (20%)
  6. Übernachtung in einem Luxus-Hotel (19%)
  7. Romantisches Arrangement im Hotel (18%)

Paare aus der Schweiz gönnen sich in ihrer Auszeit zu zweit allerdings auch gern etwas: 39 Prozent interessieren sich für 4- oder 5-Sterne-Unterkünfte.

Kinderfreie Zeit als Romantik-Highlight

14 Prozent sind besonders bescheiden: «Alles, was ohne die Kinder gemacht werden kann» ist für sie bereits Romantik pur, signifikant öfter für Verheiratete (20%) als Paare in einer Partnerschaft (4%) und für Romands (19%) öfter als für Paare aus der Deutschschweiz (12%).Paarreisen sind für viele eine Bereicherung: Jede/r Zweite nutzt sie, um die Beziehung zu stärken, weitere 17 Prozent versuchen ihre Beziehung mit Hilfe von romantischen Trips zu verbessern.

Offenbar herrscht auch mehrheitlich Harmonie während der Auszeit als Paar: 50 Prozent der Deutschschweizer und 35 Prozent der Romands ärgern sich über nichts an ihrem Partner während der gemeinsamen Ferien. Die Top-2 der Ärgernisse würden sich jedoch einfach mit getrennten Zimmern lösen lassen: Für 13 Prozent passen die Schlafrhythmen nicht zusammen und 12 Prozent (17% Frauen, 8% Männer) leiden unter dem Schnarchen des Pendants.

Jeder Zehnte stört sich an den unterschiedlichen Interessen oder an der Entscheidungsfaulheit des Partners vor Ort (17% W-CH, 7% D-CH). Doch auch hier kann mit dank individuell buchbaren Freizeit-Aktivitäten oder organisierten Ausflügen Abhilfe geschaffen werden.

ebookers (pd)