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Kanton
03.07.2021

Die schönsten Schwyzer Feldobstbäume mit der Kamera eingefangen

Franz Feldmann erreichte mit seinem Foto beim Wasserwerk in Wangen den zweiten Platz.
Franz Feldmann erreichte mit seinem Foto beim Wasserwerk in Wangen den zweiten Platz. Bild: Franz Feldmann
Im Kanton Schwyz stehen viele schöne Feldobstbäume. Damit diese etwas gewürdigt werden, lud das Amt für Landwirtschaft die Bevölkerung ein, ihre liebsten Bäume bei einem Fotowettbewerb einzureichen. Nun stehen die Gewinnerbäume fest.

Dieses Jahr rief das Amt für Landwirtschaft zur Suche nach dem schönsten Schwyzer Feldobstbaum auf. Dabei gab es drei Kategorien: der schönste Steinobstbaum, der schönste Kernobstbaum und das schönste Foto eines Schwyzer Feldobstbaumes. Beim Wettbewerb wurden insgesamt 40 Fotos eingesandt.

Nun stehen die Gewinnerinnen und Gewinner des Wettbewerbs fest. André Abegg aus Seewen schoss das schönste Foto, der Chriesibaum darauf steht in Steinen. Der schönste Kernobstbaum steht ebenfalls in Steinen: eine Verenabirne, die von Dafrosa und Albert Kälin gepflegt wird. Der schönste Steinobstbaum ist ein Chriesibaum in Oberarth. Er wird gepflegt von Thomas Kamer vom Hummelhof. Die Gewinnerinnen und Gewinner können ein Buch als Preis entgegennehmen.

Ausflüge zu den schönsten Schwyzer Feldobstbäumen

Wer sich nun selbst vom Entscheid der Jury überzeugen möchte, kann den Rucksack anschnallen und durch die March spazieren. Um den nominierten Baum zu besichtigen, kann man sich auf den Erlebnisweg Obersee machen. Mit einem Abstecher zur Wangner Wasserversorgung kommt man am zweitplatzierten Baum der Kategorie «schönstes Foto» vorbei, geschossen von Franz Feldmann.

Wenn man auf dem Weg nicht nur Kernobstbäume sehen, sondern auch ihre Produkte schmecken möchte, kann man zum Beispiel beim Golfpark in Nuolen einen feinen Süssmost geniessen. Auf all diesen Wegen sieht man bestimmt noch viele weitere schöne Bäume, die niemand beim Wettbewerb eingereicht hat.

Feldobstbäume – da steckt mehr dahinter

Feldobstbäume sind – wenn sie gross sind – ökologisch sehr wertvoll, denn sie bieten vielen Lebewesen einen Lebensraum. Doch damit sie erst gross werden, müssen sie sehr aufwendig gepflegt werden. Nur Bäume, welche zu Beginn jährlich geschnitten werden, bauen ein grosses Kronengerüst auf. Die Bekämpfung der Mäuse ist ebenfalls sehr wichtig, da diese ansonsten die Wurzeln abfressen, sodass die Bäume vertrocknen. Für einen guten Wuchs benötigt der Baum ein gesundes Blattwerk. Die Arbeitsspitze stellt im Obstbau die Ernte dar. Heute verlangt der Marktfür Tafelobst grössere Kirschen, schönere Äpfelund andere Birnensorten. Deshalb werden an Hochstammbäumen meist nur Brennobst, Mostobst oder Industriekirschen produziert, welche einen viel geringeren Preis erzielen. Doch die Ernte an Hochstammbäumen ist noch zeitaufwendiger als an Niederstammkulturen. Damit dennoch weiterhin Hochstammbäume gepflegt werden, unterstützt der Bund Hochstammbäume mit Beiträgen.

Redaktion March24 und Höfe24