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Digital
09.05.2021

Angst vor Phishing und Datenmissbrauch

Bild: motionarray.com
Gemäss einer Online-Umfrage von Suissedigital bereiten der Schweizer Bevölkerung gewisse Gefahren, die im Internet lauern, grosse Sorgen.

Suissedigital, der Wirtschaftsverband der Schweizer Kommunikationsnetze, hat vor kurzem eine repräsentative Online-Befragung bei 2050 Personen in der Deutsch- und Westschweiz zum Thema «Sicherheit im Cyberraum» durchgeführt. Die Resultate zeigen, dass sich die Schweizer Bevölkerung bei der Nutzung des Internets im Allgemeinen weitgehend sicher fühlt, wie es in einer Mitteilung heisst.

Gleichzeitig sorgt sich die Bevölkerung um spezifische Gefahren, die im Cyberraum lauern. So zeigten sich 64 Prozent der Befragten über die Nutzung ihrer Daten durch internationale Unternehmen «sehr besorgt». Grosse Sorgen bereiten den Befragten auch die Gefahren durch Phishing (62 Prozent), Identitäts-Diebstahl und -Missbrauch (60 Prozent), Hackerangriffe (58 Prozent) und den Diebstahl von persönlichen, sensiblen Daten (53 Prozent).

Geringe Angst vor Überwachung

Deutlich weniger Sorgen macht sich die Bevölkerung gemäss Umfrage hinsichtlich des Risikos, durch die Schweizer Behörden überwacht zu werden: Nur 29 Prozent der Befragten zeigten sich diesbezüglich «sehr besorgt». So ist es auch nicht erstaunlich, dass sich 69 Prozent der Befragten hinsichtlich der Bereitstellung einer elektronischen Identität durch die Behörden als «nicht besorgt» oder «kaum besorgt» zeigten. Demgegenüber äusserten sich 55 Prozent der Befragten als «sehr besorgt» über die Bereitstellung einer elektronischen Identität durch private Anbieter.

Befragung wird weitergeführt

Die Befragung kann im Internet anonym ausgefüllt werden. Sie wird weitergeführt und ist auf der gleichen Seite verfügbar wie der «Security-Check», der letztes Jahr lanciert wurde. Der Online-Test soll die Öffentlichkeit für die Gefahren des Cyberraums sensibilisieren. 

Redaktion March24 & Höfe24