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Feusisberg
24.10.2020
23.10.2020 10:08 Uhr

Weni: «Die Ausgangslage ist kompliziert aber lösbar»

Gibt es Verzögerungen oder nicht? Der Feusisberger Gemeinderat ist positiv gestimmt, dass die aufgetretenen offenen Fragen betreffend der Sanierung des Sportplatzes Weni lösbar sind. (Bild: zvg)
Gegen die geplanten Bauarbeiten auf dem Sportplatz Weni gingen bei der Gemeinde Feusisberg Einsprachen ein. Jetzt gilt es, einige Sachverhalte abzuklären. Aktuell wird nicht mit Verzögerungen gerechnet.

Nach dem Landkauf der Gemeinde Feusisberg in der Weni steht als Nächstes die Sanierung der beiden Fussballplätze und des Clubhauses an. Im August lagen die Baupläne dafür auf. Daraufhin gab es einige Einsprachen, die nun bereinigt werden. Auf den Zeitplan haben die Einsprachen bis jetzt noch keinen grossen Einfluss, so der zuständige Feusisberger Gemeinderat Joris van het Reve optimistisch.

Wasser und Parkplätze

Die Gemeinde hat die eingegangenen Einwände geprüft und verfasst zurzeit die Stellungnahmen dazu. «Gewisse Dinge sind abzuklären und zu konkretisieren», erklärt van het Reve. Im ­Laufe der Planung war zum Beispiel dem Bereich Entwässerung und Dienstbarkeiten noch zu wenig Aufmerksamkeit gewidmet worden. Auch betreffend der Parkplätze seien sich nicht alle einig. Hier liege jedoch bereits eine machbare Lösung vor. Ein Vorteil des Bauprojektes sei, dass die Fussballanlage nicht wesentlich grösser als zuvor wird, sondern vor allem besser bespielbar.

Die Gespräche mit den Einsprechern seien nun im Gange. Die Gemeinde Feusisberg sei sehr interessiert daran, dass die oben genannten Themen angegangen werden. «Das Wasser war schon früher oft ein Thema und ­führte zu Problemen, da zum Teil auf dem Landwirtschaftsland halbe Seen entstanden.» Nun gehe es beispiels­weise darum, herauszufinden, wo die geplanten Retentionsbecken am optimalsten platziert werden können und wie der Wasserfluss optimal zu regeln ist. «Wir werden diese Themen prioritär klären», so der Gemeinderat. Natürlich brauche es eine Weile, bis die Abklärungen und Gutachten gemacht sind. Er hofft jedoch auf eine zeitnahe Lösung.

Es gehe schliesslich auch darum, mit dem neuen Fussballplatz der Bevölkerung und vor allem dem Nachwuchs in der Gemeinde etwas bieten zu können. Zudem wären wohl auch lokale Firmen froh, wenn sie einen der anstehenden Aufträge ergattern könnten. Im Baugesuch für die Sanierung der Fussballfelder sowie des Garde­robengebäudes waren Baukosten von über 4,5 Millionen Franken ausgewiesen, die für nächstes Jahr auch in Feusisbergs Budget eingestellt sind.

Das Bauprojekt Sportplatz Weni

Geplant ist die Sanierung des beste­henden Naturrasen­felds sowie der Umbau des ­zweiten Naturrasenfelds zum Kunst­rasen mit Flutlichtanlage. Hinzu kommt die Sanierung und Erweiterung des ­Garderobengebäudes mit Ergänzung von Photo­voltaik­anlage und Wärmepumpe.

Patrizia Baumgartner, Redaktion March24 & Höfe24
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