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18.09.2020
18.09.2020 14:30 Uhr

Priester schickt Sekretärin Penis-Foto - freigestellt

Ein Priester des Bistums Chur hat aus Versehen seiner Sekretärin ein schlüpfriges Foto geschickt. Der Fall schlägt hohe Wellen.

Eine Medienmitteilung des Bistums Chur gibt zu reden: Ein Pfarradministrator im Dekanat Nidwalden hat seine Demission per sofort eingereicht und es gibt ein Strafverfahren...

Kath.ch hat herausgefunden: Der Priester soll einer Pfarramtssekretärin Ende August ein Nacktfoto mit erigiertem Penis auf WhatsApp geschickt haben. Am nächsten Tag wurde der Kirchenratspräsident informiert. Dieser informierte dann das Generalvikariat: «Die Ansage war klar: Der Priester muss sofort freigestellt werden. Damit wir eine Handhabe haben, sollte Anzeige erstattet werden», heisst es auf kath.ch.

Am 4. September ging die Sekretärin zur Polizei. Am  7. September erhielt die Polizei alle Details – inklusive Screenshots vom Phallus. Ein polizeiliches Ermittlungsverfahren ist eröffnet worden.

Der Priester jedoch sagte zu kath.ch, das Foto zeige nicht seinen Penis. Ein Nacktfoto sei ihm unaufgefordert zugeschickt worden. Er habe es löschen wollen und dabei «aus Versehen» der Sekretärin geschickt. Er bedauere das Missgeschick und entschuldige sich.

Der Priester stammt nicht aus der Diözese Chur. Bischof Vitus Huonder hatte ihn 2011 zum Priester geweiht. 

Redaktion March24 & Höfe 24