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Lachen
04.07.2020

Mit «Freefor» gehören Verpflichtungen der Vergangenheit an

Dank der Buchungsplattform Freefor, entwickelt vom gleichnamigen Lachner Start-Up, können Sport- und Erholungssuchende aus einem vielfältigen Angebot wählen, ohne sich binden zu müssen.

Aufstehen, arbeiten, Termine wahrnehmen – unser Alltag ist voll von Verpflichtungen. Warum sollte man sich dann in seiner Freizeit auch noch für Aktivitäten – ob sportlich oder nicht – verpflichten, auf die man eigentlich keine Lust hat? Genau das haben sich Christof Hatt und Ardian Jasari gefragt. Mit ihrem Start-up Freefor liefern sie sozusagen die Antwort: Be free for everything – mach und bezahl nur das, was du möchtest und auch wirklich nutzt. 

600 Angebote rund um den ganzen Zürichsee

Doch von vorne: Die Idee für ihr Start-up ist aus dem bekannten Dilemma mit den Sportabos entstanden. Hat man eines, so ist man quasi dazu verpflichtet, ausschliesslich diese Angebote zu nutzen. Mit der Buchungsplattform Freefor ist Schluss damit. Denn sie ermöglicht das Buchen von Sport- und Erholungsangeboten, ohne ein Abo abschliessen zu müssen. «Die Kunden müssen sich nicht binden, können die vielfältigen Angebote nach Lust und Laune nutzen und gleichzeitig auch etwas Neues ausprobieren», erklärt Christof Hatt die Vorteile.

Seit der Gründung des Start-ups vor einem Jahr in Lachen hat das Team die Plattform entwickelt und zahlreiche Anbieter zu Partnern gemacht. So haben Kunden momentan die Wahl zwischen rund 600  Angeboten von 150  Partnern rund um den Zürichsee. Von sportlichen Angeboten wie Fitness, Zumba, Boxen oder Crossfit bis hin zu Erholungsangeboten (Meditation, Massagen oder Sauna) – die Bandbreite ist enorm. Einerseits würden die Kunden von flexiblen Buchungsmöglichkeiten profitieren. Andererseits vereinfache die Plattform den Anbietern den Zugang zum Markt, wie Hatt ausführt. So könnten auch kleine Einmannbetriebe ihre Angebote platzieren. Ein weiterer Vorteil: Die Partner können ihre Angebote kostenlos auf der Plattform hochladen und autonom verwalten, indem sie selbst bestimmen, was sie wann und zu welchem Preis anbieten. Wenn ein Betrieb also zu einer bestimmten Tageszeit noch freie Plätze oder Termine habe, könne dieser seine Kapazitäten dank Freefor besser auslasten, erklärt Christof Hatt. 

Seit dem 8.  Juni ist die Plattform online. Dass das Team bereits in kurzer Zeit viele positive Rückmeldungen sowohl von Kunden als auch von Partnern erhalten hat, bekräftigt sie in ihrem Vorhaben. «Wir sind überzeugt, dass wir mit Freefor den Nerv der Zeit treffen», sagt Dominika Bruhin, die für das Marketing verantwortlich ist. So blickt das Team durchaus zuversichtlich in die Zukunft.

Die Angebote und Buchungsmöglichkeit sind auf der Webseite zu finden.

Yasmin Jöhl, March24