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28.06.2022

Polizei stoppt in Bern Mann mit Beil

Ein St. Galler Polizist mit einem Taser - auch Elektroschockpistole oder Destabilisierungsgerät genannt. (Archivbild)
Ein St. Galler Polizist mit einem Taser - auch Elektroschockpistole oder Destabilisierungsgerät genannt. (Archivbild) Bild: KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER
Polizeiaktion – In der Berner Innenstadt hat die Polizei am Dienstagnachmittag einen Mann festgenommen, der mit einem Beil und mit einem Messer Polizisten bedrohte. Dabei setzte diese einen sogenannten Taser ein.

Wie die Berner Kantonspolizei und die regionale Staatsanwaltschaft am Abend mitteilten, war der Polizei zuvor gemeldet worden, ein Mann schlage mit einem Beil an der Sulgeneckstrasse mehrere Autoscheiben ein. Die bereits im Einsatz stehenden Polizisten forderten umgehend Verstärkung an.

Im Bereich der Kreuzung der Monbijoustrasse mit der Kapellenstrasse bedrohte der Mann dann die Einsatzkräfte, worauf ein Polizist ihn mit gezogener Waffe dazu aufforderte, das Beil und das Messer fallen zu lassen. Als der Mann dieser Aufforderung nicht nachkam, feuerten die Polizisten ein Gummigeschoss ab und setzten das "Destabilisierungsgerät" ein, wie die Polizei den Taser nennt.

Der angehaltene 51-Jährige wurde auf eine Polizeiwache gebracht und ärztlich untersucht. Eine 46-jährige Frau, die den Polizeieinsatz störte, wurde für weitere Abklärungen ebenfalls auf eine Wache gebracht. Unter der Leitung der Staatsanwaltschaft hat die Polizei Ermittlungen zum Vorfall aufgenommen.

Taser werden auch Elektroschock- oder Elektroimpulspistolen genannt. Im Jahr 2019 wurden sie schweizweit 73-mal von Polizistinnen und Polizisten eingesetzt.

Keystone-SDA