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Sport
24.04.2022

Zwei Auszeichnungen für Märchler Schwinger in Wolhusen

Alex Huber (Tuggen) holte sich in Wolhusen eine Auszeichnung (Archivbild).
Alex Huber (Tuggen) holte sich in Wolhusen eine Auszeichnung (Archivbild). Bild: Albert René Kolb
Am Bad Schwinget in Wolhusen traf sich ein Grossteil der Luzerner Elite zum letzten Rangfest vor dem Beginn der Innerschweizer Kranzfestsaison. Joel Wicki feierte einen überlegenen Sieg.

Das friedliche Kräftemessen in Wolhusen mit den Luzernern ist für Schwyzer Schwinger jedes Mal ein echter Gradmesser über den aktuellen Formstand. Bestens im Schuss zeigten sich die Entlebucher Vertreter, allen voran der Sörenberger Joel Wicki. Bereits zur Mittagspause durfte man angesichts der Überlegenheit von einem Entlebucher Festsieger ausgehen. Und der Favorit zog es bis zuletzt überzeugend durch. Nach dem Schlussgangsieg über seinen Klubkameraden Urs Doppmann siegte der Erstgekrönte von Zug überlegen mit lauter Siegen.

Hegner und Huber mit Leistungssteigerung

Mit von der Partie waren auch drei Athleten des Schwingklubs March-Höfe. Dabei zeigten Ueli Hegner und Alex Huber gegenüber den vorangegangenen Festen eine deutliche Leistungssteigerung und holten sich die Auszeichnung verdient im guten achten Rang.

Ueli Hegner startete mit einem Sieg gegen den bärenstarken Roman Fellmann optimal in den Tag. Gegen den Zweitplatzierten des Tages, Reto Fankhauser, musste Hegner im zweiten Gang unterliegen. Mit zwei Siegen im Ausschwingen gegen Joel Schmid und Tim Lustenberger brachte sich der Metzger aus Siebnen wieder in die Spitzengruppe. So traf er im fünften Gang auf den Eidgenossen Erich Fankhauser, gegen den der Märchler verlor. Mit einem abschliessenden Sieg über Adrian Egli sicherte sich Hegner verdient einen guten Platz in der Rangliste.

Bamert schafft Ausstichshürde

Der Tuggner Alex Huber wurde zum Start ebenfalls mit einem starken Gegner bedacht. Gegen Marco Fankhauser zog Huber den Kürzeren. Im zweiten Gang beförderte Huber den unbequemen Marcel Vogel vehement auf seinen breiten Rücken. Und nach zwei weiteren Siegen gegen Ivan Achermann und David Wüest befand sich Huber in vorderer Position. Im Ausstich bewies der starke Märchler Lastwagenmechaniker, dass er auch gegen höher dotierte Schwinger bestehen kann. So trennte sich Huber im fünften Gang gegen den Sieger von Pfäffikon, Werner Suppiger und den Eidgenossen Erich Fankhauser zum Abschluss, zweimal in spannenden Remis als ebenbürtig. Dadurch klassierte sich Huber ebenfalls im achten Schlussrang.

Für den 17-jährigen Tuggner This Bamert galt es in erster Linie, wichtige Erfahrungen zu sammeln. Dies schaffte Bamert, indem er die Ausstichshürde schaffte. Mit einem Sieg, einem Remis und vier Niederlagen schloss der schlanke Turnerschwinger sein Pensum ab.

Hansruedi Ulrich, freier Mitarbeiter