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In-/Ausland
11.03.2022

Bund sichert die Impfstoffversorgung für 2023

Bild: Pixabay
Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 11. März den Beschaffungsplan für Covid-19-Impfstoffe für das Jahr 2023 beschlossen.

Der Bundesrat hat entschieden, für das Jahr 2023 nebst den bereits gekauften sieben Millionen Dosen von Pfizer/BioNTech auch sieben Millionen Dosen von Moderna zu beschaffen. Gleichzeitig hält die Schweiz Optionen für je sieben Millionen weiterer Impfdosen beider Anbieter, die nur bei Bedarf eingelöst werden. Ergänzend werden – als Alternative zu den mRNA-Impfstoffen – bei einem weiteren Impfhersteller eine Million Dosen Impfstoffe bestellt, wie der Bund am Freitag mitteilte.

Zu viel beschaffter Impfstoff, der nicht in der Schweiz benötigt wird, soll weiterverkauft oder weitergegeben werden, wie es bereits in der Vergangenheit gemacht wurde.

Unterstützung für die Forschung

Die Schweiz hat einen weiteren Beitrag von zehn Millionen Franken für die Coalition for Epidemic Preparedness Innovation (CEPI) gesprochen. Die CEPI hat sich in der aktuellen Pandemie als führende Organisation bei der Forschung an und Entwicklung von Impfstoffen gegen Pandemien und Epidemien erwiesen. Der Bund hat CEPI bereits im April 2020 mit einem Beitrag von zehn Millionen Franken unterstützt.

Covid-19-Arzneimittel für 2022 und 2023

Der Bundesrat beantragt dem Parlament einen Nachtragskredit zur Beschaffung weiterer Covid-19-Arzneimittel. Derzeit wird davon ausgegangen, dass im Herbst/Winter 2022/23 erneut Arzneimittel zur Behandlung von Covid-19-Patientinnen und -Patienten nötig sein werden. Ziel ist es, insbesondere für Risikopatientinnen und -patienten genügend Covid-19-Arzneimittel sicher zu stellen, wie es in der Medienmitteilung heisst.

Redaktion March24 & Höfe24