Home Region Sport Agenda In-/Ausland Magazin
Region
31.12.2021

Das Neue Jahr startet mild und mit Sonne

2022 startet voraussichtlich mit Sonnenschein und milden Temperaturen.
2022 startet voraussichtlich mit Sonnenschein und milden Temperaturen. Bild: pexels
Verglichen mit dem Jahresstart von 2021, kommen in den ersten Tagen von 2022 schon frühlingsähnliche Gefühle auf – wettertechnisch gesehen.

Sie erinnern mehr an den Frühling als an den Winter: Die Temperaturen, welche am Silvester- und Neujahrstag nicht nur die Höfe und die March, sondern auch die ganze Schweiz erwarten.

Bereits in der gestrigen Nacht hat es mit dem Aufklaren begonnen, erklärt Klaus Marquart von Meteonews. «In der March und auf der Linthebene drücken am Silvestertag ein paar Nebelschwaden durch, ausserhalb des Nebels wird es jedoch weitgehend sonnig.» In der nahen Region von Einsiedeln sei mit viel Sonnenschein zu rechnen.

Silvester und Neujahr gehen trocken und mild über die Bühne

Wo die Sonne vorherrscht, klettert das Thermometer heute auf 12 bis 15 Grad Celsius. Und der Schnee, der schmilzt, denn die Nullgradgrenze steigt auf rund 3500 Meter – und das nicht nur heute. Den Regenschirm kann man übrigens auch zu Hause lassen, denn Regen werde keiner erwartet. Was die Neujahrsnacht betrifft, so werde diese voraussichtlich sternenklar, sagt Marquart weiter. Am 1. Januar würde es im Verlauf des Tages lokal zwar ein paar Nebelschwaden geben, doch bliebe es auch da meistens sonnig – mit vereinzelten Schleierwolken und frühlingshaft milden Temperaturen. Am Berchtoldstag, so der Meteorologe weiter, nehme die Bewölkung im Verlauf des Tages zwar zu, doch: «Wer dann im Freien etwas unternehmen will, kann dies ungestört tun – es sollte nämlich auch dann trocken bleiben.»

Mit einer Durchschnittstemperatur von 2,4 Grad Celsius endete 2020 ebenfallstrocken, dafür aber kalt und weitgehend ohne Sonne, beschreibt Marquart anhand der Daten der Wetterstation in Wädenswil. Mit 3,2 Grad Durchschnittstemperatur und einer hochnebelartigen Bewölkung startete auch 2021 wettertechnisch nicht gerade freundlich.

Bleibt nun also zu hoffen, dass sich die sonnig-milde Prognose zum Jahresanfang 2022 hält.

Spätester Sonnenaufgang dieses Winters

Am Neujahrsmorgen schläft sogar die Sonne aus: Denn dann ist der späteste Sonnenaufgang dieses Winters, wie SRF Meteo am Freitag in Erinnerung ruft. So geht etwa die Sonne am Morgen des 1. Januars in der Region Zürich erst um 08.13 Uhr auf, so spät wie sonst das ganze Jahr nie. Weiter östlich ist die Sonne noch etwas früher dran. In Schuls, im Unterengadin beispielsweise, ist um 08.05 Uhr Sonnenaufgang.

Umlaufbahn der Erde als Ursache

Die Ursache für den späten Sonnenaufgang am Neujahrsmorgen ist bei der Umlaufbahn der Erde um die Sonne zu suchen, die in einer Ellipse verläuft. Weil zusätzlich die Erdachse noch zur Umlaufbahn geneigt ist, fällt der späteste Sonnenaufgang nicht auf den kürzesten Tag, wie SRF Meteo weiter schreibt. Dieser war am 21. Dezember mit 8 Stunden und 26 Minuten.

Da die Sonne aber auf Grund der Erdumlaufbahn nicht immer zur gleichen Zeit den Kulminationspunkt der täglichen Bahn erreicht, fällt der späteste Sonnenaufgang nicht auf den kürzesten Tag. Im Dezember und Januar erreicht die Sonne von Tag zu Tag immer später den Kulminationspunkt, und so werden zwar nach dem 21. Dezember die Tage wieder länger, dennoch geht die Sonne bis zum 1. Januar immer später auf.

Umgekehrt verhält sich dieses Phänomen am Abend. Bereits am 11. Dezember war in Zürich der früheste Sonnenuntergang, nämlich um 16.35 Uhr. Am kürzesten Tag ging die Sonne um 16.37 Uhr unter, und an Neujahr zeigt sich die Sonne, wenigstens theoretisch, bis um 16.45 Uhr.

Erika Unternährer, Redaktion March24 & Höfe24 / sda